ICC

21.12.09
ICC enttäuscht über Ergebnisse des UN-Klimagipfels

Die Internationale Handelskammer (ICC) sieht das vereinbarte Abkommen als einen Ausgangspunkt auf dem Weg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Gleichzeitig zeigte sie sich enttäuscht, dass im internationalen Verhandlungsprozess kein klareres und ehrgeizigeres Abkommen erreicht wurde.

Die ICC lobte, dass die Staatschefs eine Basis für die Entwicklung eines umfassenden Abkommens gelegt haben, insbesondere durch die Bereitstellung von 30 Milliarden Dollar Klimaschutzhilfen zwischen 2010 bis 2012 für die am wenigsten entwickelten Länder sowie die Zusage, 100 Milliarden Dollar jährlich für die Schwellen- und Entwicklungsländer bis 2020 bereitstellen zu wollen.

Allerdings müsse noch sehr viel geschehen, um 2010 ein umfassendes und rechtlich verbindliches Nachfolge-Rahmenabkommen verabschieden zu können. "Für die Wirtschaft ist eine Vorhersagbarkeit sehr wichtig, damit die notwendigen globalen Investitionen geplant werden können. Die Vereinbarung von Kopenhagen ist der Beginn dieses Prozesses" sagt ICC-Generalsekretär Jean Rozwadowski. "Aber ein großes Stück Arbeit steht noch bevor, um die einzelnen Elemente zu fixieren".

 

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