
Ein Abkommen müsse sämtliche großen Emittenten einbeziehen, geistige Eigentumsrechte schützen und alle Energieträger berücksichtigen. Zudem sollten die Unterzeichnerstaaten verpflichtet werden, nationale Klimastrategien zu entwickeln und die erreichten Fortschritte regelmäßig zu melden.
"Als führender Verfechter eines offenen und multilateralen Handelssystems sprechen wir uns für ein umfassendes Abkommen aus, das allen großen Emittenten entsprechende Maßnahmen abverlangt. Dies ist die beste Möglichkeit, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und um Handelsbeschränkung keinen Boden zu bereiten", sagt Jean Rozwadowski, Generalsekretär der ICC. Anders könnten langfristige Klimaziele nicht erreicht werden.
Die globale Wirtschaftsvertretung zeigte sich überzeugt, dass nun ein Durchbruch erreicht werden müsse, auch wenn die Verhandlungen sich bislang als sehr schwierig erwiesen hätten. Ein neues Abkommen müsse zudem technologische Innovationen sowie Investitionen der Privatwirtschaft in Entwicklung und die weltweite Verbreitung der Technologien in Industrie- und Entwicklungsländer fördern und beschleunigen. Zudem solle sich das Abkommen auch klar zum Schutz geistiger Eigentumsrechte bekennen, die ein Treiber für Innovationen seien.
Weitere Informationen zur Arbeit der ICC-Kommission Umwelt & Energie >>
ICC-Positionspapier zur UN-Konferenz in Kopenhagen >>
ICC-Positionspapier zum Thema Energieeffizienz >>
ICC Positionspapier zu Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel >>