
Dabei diskutierten sie mit Vertretern der schwedischen Regierung, die momentan die Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union übernommen hat, die Herausforderungen für Kopenhagen.
Mit Hinblick auf die öffentlichen Diskussionen um den Ausgang der Verhandlungen in Kopenhagen in den vergangenen Wochen, unterstrich die ICC die Notwendigkeit eines klaren und langfristigen Rahmenwerks. Nur auf dieser Basis könne es gelingen, Investitionen zu unterstützen und die Verbreitung von bestehenden und neuen innovativen Technologien voranzutreiben. "Die Wirtschaft unterstützt den UNFCCC-Prozess voll und ganz. Wir hoffen, dass in Kopenhagen eine Vereinbarung geschlossen wird, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft aktiviert", sagte Laurent Corbier, Vorsitzender der ICC-Kommission Umwelt und Energie.
Zudem wurden für die Wirtschaft wichtige Themen erörtert wie Fragen des Technologietransfers, geistige Eigentumsrechte, Marktanreize und die Reform des Clean Development Mechanism (CDM). Die Delegation machte deutlich, dass es notwendig sei, bestehende flexible Marktmechanismen zu verbessern und neue praktikable und einfache Instrumente zu entwickeln. Diese seien notwendig, um Investitionen der Privatwirtschaft anzuregen. Die Gespräche sind Teil des weltweiten Programms der ICC, mit Regierungsvertretern zentrale Herausforderungen zu diskutieren. Zuletzt gab es ähnliche Gespräche mit den Regierungen in Thailand und den Niederlanden.
Die ICC ist in den internationalen Verhandlungen der Ansprechpartner für die Vereinten Nationen. Sie hat alle Konferenzen wie zuletzt in Bangkok und Barcelona eng begleitet und wird auch in Kopenhagen den internationalen Wirtschaftsvertretern eine Plattform zum Austausch bieten.
Am 11. Dezember 2009 veranstaltet die ICC gemeinsam mit dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) in Kopenhagen einen Business Day. Dort werden hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft aktuelle und zukünftige Herausforderungen zur Verlangsamung des Klimawandels diskutieren.